Wir bereiten Ihre Word-Vorlagen und Dokumente so vor, dass die Umstellung auf das ODF-Format sauber gelingt.

Autorenbild Pascal Böhmer

Pascal Böhmer
Leiter MS Office Entwicklung
Tel. +49 421 365115 0
boehmer@wirliebenoffice.de

ODF wird in Behörden Pflicht – Word bleibt trotzdem das Werkzeug. Nur das Speicherformat ändert sich. Klingt einfach. Aber wer eine bestehende Vorlage einfach als .odt speichert, erlebt manche Überraschung: verschobene Layouts, verlorene Funktionen, abgeschnittene Workflows. Mit guter Vorbereitung passiert das nicht: Alles sitzt, alles funktioniert, nichts geht verloren.

Typische Probleme bei der ODF-Umstellung

 

Funktionen verschwinden

SmartArt wird zum Bild, Makros fallen raus, Änderungsnachverfolgungen werden stillschweigend angenommen. Der Schaden fällt oft erst spät auf.

Layouts verschieben sich

Textrahmen, Kopfzeilen und Fußnoten-Details sehen im ODF-Format plötzlich anders aus. Briefbögen und Bescheide wirken unsauberr.

Unsicherheit in der IT

Müssen wir auf LibreOffice wechseln? Reicht ein Klick im Speichern-Dialog? Ohne klare Antworten verzögert sich die Umstellung – oder läuft schief.

Funktionen verschwinden unbemerkt

Beim Speichern als .odt werden SmartArt-Grafiken zu Bildern, VBA-Makros wandern nicht mit, Dokumentenschutz und IRM fallen weg. Besonders heikel: Ausstehende Änderungen im Überprüfen-Modus werden automatisch angenommen – ohne Warnung. Das Vier-Augen-Prinzip ist damit ausgehebelt, und keiner sieht es.

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Layouts verrutschen in Dokumenten

Bei Standardbriefen ist die Umstellung in der Regel unkritisch. Bei aufwendigen Vorlagen sieht das anders aus. Verschachtelte Textrahmen, Kopfzeilen und Fußnoten können beim Wechsel abweichen. Wer Bescheide oder Briefbögen mit gesetzlichen Pflichtangaben pflegt, muss die Vorlagen strukturell vorbereiten – nicht nur umspeichern.

Verunsicherung in der IT bremst die Umstellung

Der IT-Planungsrat hat das ODF-Format als Standard für die öffentliche Verwaltung festgelegt – bis 2028 soll die Umsetzung im Rahmen des Deutschland-Stacks abgeschlossen sein. Was oft untergeht: Die Vorgabe betrifft das Format, nicht die Software. Word kann ODF schon lange. Wer das weiß, kann mit dem Bestand weiterarbeiten. Mehr dazu in unseren Magazin-Artikeln „ODF-Format wird Pflicht in Behörden – warum Word trotzdem bleibt" und „Was ist das ODF-Format?".

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PASCAL BÖHMER
MS Office Entwicklung

Professionelle Lösungen für die Umstellung auf das ODF-Format

Unsere Lösungen verbinden Format-Konformität, Funktion und Sicherheit


Bestand prüfen, Risiken bewerten

Wir analysieren Ihre Vorlagen und Standarddokumente auf ODF-Kompatibilität. Sie bekommen eine klare Liste: Was bleibt, was wackelt, was muss neu gedacht werden.

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Vorlagen für ODF umbauen

Wir überarbeiten Ihre Vorlagen so, dass sie auch als .odt Layout, Funktion und Corporate Design behalten. SmartArt wird ersetzt, Felder und Inhaltsverzeichnisse bleiben verlässlich.


Makros in Add-Ins überführen

VBA-Makros gehen beim Speichern als .odt verloren. Wir überführen die wichtigen Makros in Word-Add-Ins, die unabhängig vom Speicherformat laufen.

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Workflow-Lücken schließen

Wo das ODF-Format Einschränkungen mitbringt, bauen wir passende Workarounds. Zum Beispiel ein Add-In, das beim Speichern als .odt vor verlorenen Änderungen warnt.

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Zentral ausrollen über GPO

Wir unterstützen Ihre IT bei der zentralen Steuerung des Standardformats per Gruppenrichtlinie oder Registry-Skript. So muss kein Anwender selbst entscheiden, was er gerade speichert.

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Anwender mitnehmen

Die Umstellung wirkt für viele Mitarbeiter wie ein großer Schritt. Mit kurzen Schulungen oder Video-Tutorials sorgen wir dafür, dass die Botschaft ankommt: „Sie arbeiten weiter in Word. Sie speichern als .odt.".

So arbeiten wir mit Ihnen

In vier Schritten zur ODF-fähigen Dokumentenlandschaft

Analyse

Wir sichten Ihre bestehenden Vorlagen, Bescheide und Standarddokumente, testen das Verhalten beim Speichern als .odt und dokumentieren alle kritischen Stellen.

Konzept

Wir entwickeln einen klaren Plan: Welche Vorlagen werden angepasst, welche Makros wandern in Add-Ins, wo lassen sich Workflows absichern. Mit Aufwand, Reihenfolge und Ergebnis vorab.

Umsetzung

Wir bauen die Vorlagen ODF-fit um, testen Speichern und Öffnen, prüfen Layouts und Funktionen gemeinsam mit Ihrem Team. Bei Bedarf entwickeln wir begleitende Add-Ins.

Rollout

Wir unterstützen Ihre IT bei der zentralen Umstellung des Standardformats über GPO oder Registry und begleiten den Übergang mit Schulungen oder Tutorials.

Häufige Fragen zur Copilot-Optimierung

Müssen wir wirklich auf LibreOffice umstellen?

Nein. Die ODF-Pflicht betrifft das Speicherformat, nicht die Software. Word kann ODF lesen und schreiben. Wer in Word arbeitet und als .odt speichert, erfüllt die Vorgabe.

Wie lange dauert die Vorbereitung unserer Vorlagen?

Das hängt vom Bestand ab. Ein typisches Projekt mit 10–20 Standardvorlagen ist in 4–8 Wochen abgeschlossen. Komplexere Vorlagen mit Makros oder SmartArt brauchen länger. Nach der Analyse haben Sie eine belastbare Aufwandseinschätzung.

Was passiert mit unseren VBA-Makros?

VBA-Makros werden im ODF-Format nicht mitgespeichert, laufen in Word aber weiter. Sinnvoll ist meist, kritische Makros in ein Add-In zu überführen. Mehr dazu auf unserer Seite zur Makro-Portierung.

Können wir das ODF-Format zentral als Standard ausrollen?

Ja. Wir unterstützen die zentrale Steuerung über Gruppenrichtlinien oder per Registry-Skript. Damit muss kein Anwender selbst über das Speicherformat entscheiden.

Bis wann müssen Behörden umgestellt haben?

Der Deutschland-Stack sieht die vollständige Umsetzung bis 2028 vor. Wer früh anfängt, kann in Ruhe testen und korrigieren, statt unter Zeitdruck umzustellen.

Was ist der Deutschland-Stack?

Hinter dem Deutschland-Stack steckt ein Rahmenwerk des Bundesministeriums für Digitales und Staatliche Modernisierung, das die technische Basis für eine digitale Verwaltung definiert. Geregelt werden darin Cloud-Dienste, Schnittstellen und Sicherheitsstandards – ebenso wie die Frage, in welchen Dateiformaten Behörden Dokumente austauschen dürfen. Vollständig umgesetzt sein soll das Ganze bis 2028..

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