Klicke unten rechts auf den Button „Speichern". Word zeigt eventuell ein kleines Hinweisfenster zur Kompatibilität – das kannst Du mit „OK" oder „Trotzdem speichern" bestätigen. Was es mit dieser Warnung auf sich hat, erklären wir weiter unten im Abschnitt „Was Du beim Wechsel beachten solltest".
Word speichert automatisch als DOCX. Wer ODT braucht, kann das Standardformat dauerhaft umstellen – mit fünf Klicks.
So stellst Du das Word-Ausgabeformat auf ODT um
Word speichert standardmäßig als DOCX. Werkseinstellung – fertig. Aber wer mit Behörden, Open-Source-Welten oder Empfängern ohne Microsoft-Lizenz arbeitet, braucht ein offenes Format.
ODT heißt die Antwort, und Word kann das von Haus aus. Wir zeigen Dir, wie Du einzelne Dokumente als ODT speicherst – und wie Du das Format dauerhaft als Standard festlegst:
Variante 1: Einzelnes Dokument als ODT speichern
Du hast ein Dokument, das ein Empfänger ohne Word öffnen soll? Dann reicht der einmalige Wechsel beim Speichern.

FAQ zu Word-Vorlagen
Du hast Fragen zu unseren Projekten rund um Microsoft Word? In unserem FAQ findest Du Antworten.

Variante 2: ODT als Standardformat festlegen
Du speicherst regelmäßig im ODT-Format? Dann sparst Du Dir den Umweg über „Speichern unter" und stellst Word einmalig dauerhaft um.


Was ist ODT überhaupt?
ODT (OpenDocument Text) ist Teil des OpenDocument-Formats (ODF), einem offenen ISO-Standard (ISO/IEC 26300), den jede Software lizenzfrei nutzen kann. ODT ist das native Textformat von LibreOffice und Apache OpenOffice – wird aber auch von Word, Google Docs, OnlyOffice und vielen weiteren Programmen unterstützt. In der öffentlichen Verwaltung ist ODF in vielen Ländern als Austauschformat gesetzt. Der Grund: keine Abhängigkeit von einem einzelnen Hersteller.
Was Du beim Wechsel beachten solltest
Word und ODT verstehen sich gut. Aber nicht perfekt. Wenn Du ein Dokument von DOCX nach ODT konvertierst, gibt es ein paar Stellen, an denen Word eine Warnmeldung zeigt:
- SmartArt-Grafiken werden zu einfachen Bildern
- Komplexe Diagramme können ihr interaktives Verhalten verlieren
- Manche Word-Formatvorlagen werden in ODT anders interpretiert
- Bestimmte Felder und Steuerelemente sind nicht 1:1 übertragbar
Aus unserer Sicht: Wer überwiegend Texte, Tabellen und Bilder im Dokument hat, merkt im Alltag kaum einen Unterschied. Wer mit aufwendigen Word-Features arbeitet – Inhaltssteuerelemente, verschachtelte SmartArt, komplexe Feldfunktionen – sollte vorher einen Testlauf machen. Speichere das Dokument einmal als ODT und öffne es danach wieder in Word. Was nicht überlebt, siehst Du sofort.
Wer komplexe Word-Vorlagen dauerhaft auf ODF umstellen muss – vom Briefbogen bis zum mehrseitigen Geschäftsbericht – kommt mit dem reinen Format-Wechsel nicht weit. Hier lohnt sich eine systematische Optimierung der Vorlagen für das ODF-Format. Sauberer Aufbau einmal – statt nachträgliches Flicken bei jedem Dokument.
Wenn Dir dieses Tutorial schon weiter geholfen hat, dann versuche Dir mal vorzustellen, wie effektiv Du mit professionellen Word-Vorlagen sein kannst. Rufe uns an oder schreibe uns eine E-Mail:
Häufig gestellte Fragen zum ODF-Format
Warum solltest Du überhaupt auf ODT umstellen?
Weil ODT ein offener Standard ist, der nicht an Microsoft gebunden ist. In vielen Behörden, Bildungseinrichtungen und Open-Source-Umgebungen ist ODT das Pflichtformat. Auch für die Langzeitarchivierung von Dokumenten ist ein offener Standard die sicherere Wahl.
Können Empfänger mit Word eine ODT-Datei öffnen?
Ja. Word öffnet ODT-Dateien ab Version 2007 ohne Zusatzsoftware. Wenn der Empfänger die Datei bearbeitet und erneut speichert, bleibt das Format erhalten – außer er speichert aktiv über „Speichern unter" als DOCX.
Gehen beim Speichern als ODT Inhalte verloren?
Bei einfachen Dokumenten mit Text, Bildern und Tabellen: nein. Bei komplexen Word-spezifischen Elementen wie SmartArt, bestimmten Feldern oder verschachtelten Inhaltssteuerelementen kann es zu Konvertierungsverlusten kommen. Word warnt Dich vor dem Speichern, wenn Inhalte betroffen sind.
Welche Programme öffnen ODT-Dateien?
LibreOffice, Apache OpenOffice, Google Docs, OnlyOffice, Collabora Online, Microsoft Word ab 2007 sowie zahlreiche Editoren auf Linux, macOS und mobilen Geräten. ODT ist eines der am breitesten unterstützten Textformate überhaupt.
Kannst ich die Einstellung wieder rückgängig machen?
Selbstverständlich. Gehe auf Datei → Optionen → Speichern und wähle im Dropdown Dateien in diesem Format speichern wieder Word-Dokument (*.docx) aus. Mit OK bestätigen – fertig.